Zwischen frühen Morgenstunden und zwei unterschiedlichen Waldbeständen haben wir aus der Luft erfasst und am Boden weiter untersucht. Besonders spannend war für uns wie stark Wild Vegetation und Naturverjüngung tatsächlich prägt.
Im Winter wurden die Befliegungen durchgeführt, wobei wir uns gezielt zur Sonnenaufgangszeit auf die Suche nach Schalenwildarten begaben. Dabei wird die von Tieren abgegebene Infrarotstrahlung detektiert und als Temperaturkontraste dargestellt, wodurch Wild – insbesondere bei niedrigen Umgebungstemperaturen und in den Morgenstunden – zuverlässig erkannt werden kann. Die Flüge erfolgten in engmaschigen, sich überlappenden Flugbahnen, um sicherzustellen, dass kein Wild übersehen wurde. Neben den Zielarten wurden auch Raubwild, Vögel und Hasen systematisch erfasst. Sämtliche Beobachtungen wurden während des Fluges dokumentiert und gezählt. Die erfassten Tiernachweise wurden anschließend kartographisch aufbereitet und mit GPS-Daten gespeichert.